European Social Week | Semaine Sociale Européenne | Europäische Soziale Woche | Settimana Sociale Europa | Semana Social Europa

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Ablauf

Donnerstag, den 14.2.2019

13:00 Uhr Gemeinsames Mittagessen

15:00 Uhr Registrierung der Teilnehmer

16:00 Uhr Eröffnung der 7. Europäischen Sozialen Woche

Begrüßungen:

Herbert Metzger,
Präsident der 7. Europäischen Sozialen Woche

 

Luc Van den Brande,
Vorsitzender des Europäischen Zentrums für Arbeitnehmerfragen

 

Massimiliano Sabbadini,
Präsident der Fondazione Luigi Clerici

 

Carlo Costalli,
Vorsitzender des Movimento Cristiano Lavoratori (MCL)

 

16:45 Uhr Wohin entwickelt sich das soziale Europa?

Dr. Enrico Letta,
Vorsitzender des Instituts „Notre Europe“ und ehemaliger Premierminister Italiens

17:30 Uhr Wege aus der sozialen Krise in Europa

Marianne Thyssen,
EU-Kommissarin für Beschäftigung: Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität (per Video)

Claude Rolin,
Mitglied des Europäischen Parlamentes (Europäische Volkspartei EVP) und früherer Generalsekretär der belgischen Gewerkschaft CSC-ACV

19:30 Uhr Schluss des ersten Tages

20:00 Uhr Freundschaftsaperitif und anschließendes gemeinsames Abendessen.

Freitag, den 15.2.2019

9:00 Uhr Begrüßung durch Paolo Cesana,
Direktor der Fondazione Luigi Clerici.

Eröffnung durch den Sitzungspräsidenten Björn van Heusden,
Exekutiv-Sekretär der „World of Workers Organisation“ (WOW)

Neue Arbeit: Welche Veränderungen in der Arbeitswelt kommen auf uns zu?

Gravierende technische Veränderungen werden die Arbeitswelt in den nächsten Jahren prägen. Gibt es noch Arbeit für alle? Was ist menschen-gerechte Arbeit? Welche Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten haben Arbeitnehmer(innen) betreffend die Veränderungen? Wie können wir den technischen Fortschritt für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nutzen? Was ist Arbeitszeit, wenn ich von Zuhause aus arbeite? Welche Bildung und Weiterbildung sind notwendig, damit ich dauerhaft arbeitsfähig bin? Welche Auswirkungen haben die Veränderungen auf die sozialen Sicherungssysteme? Wie steht es mit dem Arbeitsrecht auf nationaler und europäischer Ebene?

9.15 Uhr Haben wir noch Arbeit für alle?
John Hurley,
EUROFOUND, Dublin

10:00 Uhr Perspektiven Zukunft der Arbeit
Prof. Emmanuel Agius,
Mitglied der Europäischen Ethikgruppe (EGE) und Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Malta

11:00 Uhr Pause

11:30 Uhr Gewerkschaftliche Perspektiven: Digitalisierung der Wirtschaft und der Arbeit
Elke Hannack,
Vize-Vorsitzende des Deutschen. Gewerkschaftsbundes (DGB)

12:15 Uhr Diskussion

13:00 Uhr Mittagessen

14:00 Uhr Nachmittagssitzung

Eröffnung durch den Sitzungsvorsitzenden Maurice Limmen,
Vorsitzender des niederländischen „Christelijk Nationaal Vakverbond“ (CNV)

Realität und neue Herausforderungen an den sozialen Dialog.

Die technischen Möglichkeiten zur Gestaltung der Arbeit sind gegeben. Doch wie sieht die Realität für die Arbeitnehmerschaft aus? Der soziale Dialog ist ein wichtiges Instrument für die Mitwirkung der Arbeitnehmerschaft an der Gestaltung der Arbeitswelt und darüber hinaus. Hierzu müssen jedoch oft erst die strukturellen Voraussetzungen geschaffen werden, die eine effektive Möglichkeit der Mitsprache bieten. Wer muss welchen Teil dazu beitragen, damit der soziale Dialog effektiv und effizient wird? Was können wir selbst dazu beitragen?

14.15 Uhr Einführung: Maurice Limmen

Berichte zum Sozialen Dialog — Teilnehmer:

Vesselin Mitov Podkrepa, Bulgarien

Piotr Duda Solidarnosc, Polen

Joacquím Pérez da Silva USO, Spanien

 

Joseph Thouvenel CFTC, Frankreich

Marie-Hélène Ska CSC-ACV, Belgien

 

Luigi Sbarra CISL, Italien

16:00 Uhr Pause

16:30 Uhr Diskussion

Schlusswort: Maurice Limmen

18:30 Uhr Besuch in Mailand

Samstag, den 16.2.2019

09:00 Uhr Eröffnung durch die Sitzungspräsidentin
Sigrid Schraml,
Generalsekretärin von EZA

Neue europäische soziale Ordnung

Die Verteilung der Güter für die Menschen in Europa, aber auch darüber hinaus, ist absolut ungleich. Dies betrifft die Arbeit, das Einkommen, das Vermögen und damit den Wohlstand der Menschen. Hierdurch sind auch die Chancen der Betroffenen an der gesellschaftlichen Teilhabe insgesamt nicht gerecht verteilt. Die Politik und alle demokratischen Kräfte der Gesellschaft müssen für eine neue Chancengerechtigkeit erkennbare, solidarische Lösungen erarbeiten und umsetzen. Zugleich wird mit der Reduzierung von Armut und Ungleichheit das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Entscheider wiederhergestellt. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für eine demokratische Weiterentwicklung unserer Gesellschaften.

9.15 Uhr Mgr. Antoine Hérouard,
Weihbischof von Lille und Vorsitzender der Sozialkommission der COMECE, der Kommission der Bischofskonferenzen der EU

9:45 Uhr Prof. Bea Cantillon,
Direktorin des belgischen „Centrum voor Sociaal Beleid Herman Deleeck“

Diskussion

10:30 Uhr Pause

11:00 Uhr Die politische Sicht auf das künftige Europa
Jean-Claude Juncker,
Vorsitzender der EU-Kommission ( per Video )

12:00 Uhr Schlussfolgerungen der 7. ESW
Jérôme Vignon,
ehemaliger Präsident der Französischen Sozialen Woche

Schlusswort: Herbert Metzger Präsident der ESW

13: 00 Uhr Mittagessen und Abreise der Teilnehmer